Neues Jahr – neue Vorsätze (von Sabine Wacker)
Regena
Ernährung, Gesundheit, Rezepte

Das Jahr über hat es ja relativ gut geklappt mit der gesunden Ernährung. Ich weiß ja schon länger, dass ich mehr Obst und Gemüse essen sollte und seit einiger Zeit gibt es bei mir immer frisches Obst und Gemüse zuhause. Für den schnellen Hunger sind immer basische Nüsse zuhause und jede Menge Kräutertee anstelle von Limonaden. Aber in der Weihnachtszeit war alles anders: Das Weihnachtsfest in der Firma, der Weihnachtsmarkt mit seinem kaloriengeschwängerten Duft, die Plätzchen und das Grande Finale: die Weihnachtstage und die Silvestertage. Und genau jetzt beginnt die Zeit der großen Vorsätze: Weniger Süßes, weniger Brot, Fleisch, weniger Alkohol, früher zu Abend essen, kleiner Portionen und vor allem mehr Sport. Nie sind die Fitnessstudios voller als im Januar.


Die Sache mit den Vorsätzen

Gute Vorsätze sind immer eine gute Chance für Veränderungen – doch Vorsicht, wenn es zu viele werden. Nichts wirkt demotivierender, als wenn man sich zu viel vorgenommen hat. Wie wäre es damit, sich auf 3 Vorsätze zu beschränken?

Zum Beispiel:

  • Ich versorge mich gleich morgens schon gut mit Basischen – am Besten mit einem basischen Müsli
  • Es gibt bei mir keine Mahlzeit mehr ohne Basenbilder – und wenn es nur ein Stück Obst oder einige Nüsse sind.
  • Abends esse ich so oft es geht vor 19 Uhr


Das Bedürfnis nach Entlastung und Entgiftung

Diese Zeit nach Weihnachten und Sylvester, die Zeit der guten Vorsätze, ist aber auch eine Zeit, in der wir ganz automatisch das Bedürfnis verspüren, dass wir Altes loswerden, den Körper entgiften und entlasten und oft auch ein paar Pfunde loswerden wollen. Unter den weihnachtlichen Schlemmereien mit viel Zucker und Fett und oft auch Alkohol leidet besonders die Leber, denn sie ist der Umschlagplatz für die Verstoffwechslung und Entgiftung vieler Nahrungsmittel und Getränke.

Daher starten wir mit zwei Rezepten, die die Entgiftung der Leber unterstützen.

Die Leber mag besonders gerne Bitterstoffe, wie sie in Löwenzahn, Chicorée, Radicchio und Artischocken enthalten sind. Und heute habe ich doch tatsächlich frischen Löwenzahn (aus Italien) in Bioqualität bekommen. Manchmal bekommt man auf dem Markt oder in Bioläden Puntarella , auch Catalogna oder Blattzichorie genannt, was zwar botanisch gesehen eine andere Pflanzenart ist, aber zum Verwechseln ähnlich aussieht und ähnlich schmeckt, da sie genauso voller Bitterstoffe steckt.

Davon abgesehen enthalten alle Obst- und Gemüsesorten verschiedene sekundäre Pflanzenstoffe, die meist aufgrund ihrer antioxidativen Wirkung die Leber schützen und bei der Entgiftung unterstützen. Alle Vitamin-C-haltigen Obst- und Gemüsesorten wie Zitrusfrüchte, Kresse und Brokkoli, aber auch alle Karottensorten und Rote Bete sind aufgrund ihrer Carotinoide und Anthocyane besonders bedeutend.

 

Rezept:
Löwenzahnsalat mit Roter Beete, Apfel und Mandarinendressing

Vorbereitung 10 Minuten
Portionen        
2 Personen

Zutaten

  • 1 rote Beete
  • 60 g Löwenzahnsalat, die Blätter 
  • 1 Apfel
  • 3 Mandarine
  • etwas Avocadoöl
  • etwas Salz und Pfeffer
  • einige Spritzer Zitronensaft             
Löwenzahnsalat mit Roter Beete, Apfel und Mandarinendressing

Anleitung

  1. Vom Löwenzahnsalat die Blätter waschen und fein in Streifen schneiden. Die rote Beete schälen und fein reiben. Den Apfel waschen, mit Schale reiben und gleich etwas Zitronensaft über die Apfelstreifen geben, damit sie nicht braun anlaufen. Eine Mandarine schälen und die Mandarinenfilets von ihrer Haut befreien.
  2. Nun können wir mit dem Anrichten beginnen. Den Löwenzahnsalat mit dem Saft einer halben Mandarine beträufeln, etwas Avocadoöl und Salz und Pfeffer darüber geben. Das alles sanft vermengen und in einem Portionsring anrichten. Darüber gibt man die geriebene rote Beete. Alles etwas andrücken, damit es in Form bleibt. Zum Schluss gibt man die Apfelstreifen darüber und ein paar Mandarinenfilets. Alles mit dem Saft der anderen halben Mandarine beträufeln, noch einmal etwas Avocadoöl darüber geben und etwas salzen und pfeffern.
  3. Guten Appetit!

 

Rezept:
Löwenzahnragout mit Wurzelgemüse und Avocado

Vorbereitung    15 Minuten
Kochzeit           10 Minuten
Portionen         
2 Personen
Zutaten
  • 60 g Löwenzahnsalat, die Stiele
  • 20 g Karotte, gerieben
  • 20 g gelbe Rübe, gerieben
  • 20 g Petersilienwurzel, gerieben   
  • 1/2 Avocado
  • etwas Zitronensaft
  • etwas Mandelmilch
  • etwas Salz und Pfeffer
  • etwas Olivenöl
Löwenzahnragout mit Wurzelgemüse und Avocado

Anleitung
  1. Die Stiele vom Löwenzahnsalat in grobe Streifen schneiden. Die Avocado mit dem Zitronensaft zerdrücken und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Den Löwenzahnsalat mit etwas Olivenöl anbraten. Wenn er langsam glasig wirkt, die geriebene Karotte, gelbe Rübe und die Petersilienwurzel dazu geben und kurz anbraten.
  3. Dann etwas Mandelmilch und die Avocadocreme dazugeben. Es sollte eine homogene Flüssigkeit ergeben. Das Ganze noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und alles liebevoll anrichten.
  4. Guten Appetit!

 

Damit kann die Detox-Saison beginnen.

Buchen Sie jetzt unsere basenfasten nach Wacker® 7 Tage Kur  für den Start ins neue Jahr: https://www.regena.de/basenfasten/